Pläne für das ehemalige Opel-Gelände

 

Noch immer harrt die Fläche zwischen Ahsener Straße und Neue Straße, der sogenannte Schemm, seiner endgültigen Bestimmung.

 

In ihrer Ausgabe vom 07.12.2023 berichtet die Dattelner Morgenpost, dass der Dattelner Investor Gerd Huthwelker seine Pläne für die Bebauung des Schemm geändert hat. Zuvor hatte es am 01. August 2023 geheißen, dass er plane, auf dem seit viele  Jahren brach liegenden und augenblicklich stark verwilderten Grundstück zwischen der Ahsener Straße und dem Schemm ein Seniorenwohnheim mit 80 Plätzen zu bauen.

 

Jetzt gibt es überraschende Neuigkeiten bei der künftigen Nutzung des Areals. Gerd Huthwelker lässt mitteilen, dass im hinteren Teil des Grundstücks Richtung Parkplatz weiterhin elf Eigentumswohnungen geplant seien. Im vorderen Teil sollen nunmehr statt des Altenheimes etliche kleine Wohnungen (rund 50 Quadratmeter) für Alleinstehende errichtet werden. Die genauen Pläne will der Investor im neuen Jahr vorstellen.

 

Nach Angaben Huthwelkers hat sein Unternehmen das Grundstück 2023 erworben. Mit dem Abriss des alten Autohauses wurde im im Dezember 2023 begonnen. Baustart soll dann im Frühjahr 2024 sein.

 

Lesen Sie die Berichterstattung in der Dattelner Morgenpost:

Berichte der Dattelner Morgenpost vom Dez. 2023

 

 

Noch immer harrt die Fläche zwischen Ahsener Straße und Neue Straße, der sogenannte Schemm, seiner endgültigen Bestimmung.

 

An den Plänen für das Rottmann-Gelände, das an den Schemm-Parkplatz angrenzt, schieden sich in Datteln die Geister.

 

EINE CHRONIK DER EREIGNISSE:

 

  • Das Vorhaben des Investors Ten Brinke aus dem Jahr 2013/14, auf dem Schemm-Platz für ein Invest von 18 Mio. Euro ein Einkaufszentrum mit 4000 qm Verkaufsfläche zu bauen, spaltete die Stadt. Die Befürworter begrüßten die Pläne, einen großen Kaufland als Ankermieter sowie einen Elektrofachmarkt nach Datteln zu holen. Auf der anderen Seite gründete sich die Bürgerinitiative „Leerstand verhindern“ (heute Initiative Datteln), die den geplanten Einzelhandelsbesatz auf dem Schemm als Todesstoß für den restlichen Handel in der Innenstadt verteufelte. Das änderte sich auch nicht, als Ten Brinke versuchte, mit einem kleineren Edeka statt Kaufland noch Druck aus dem Kessel zu nehmen. Die Initiative war es letztlich auch, die das Vorhaben zu Fall brachte. Sie initiierte 2016 ein Bürgerbegehren, sammelte mehr als 4000 Unterschriften und sorgte schließlich damit für öffentlichen Druck auf den Stadtrat, der letztlich das Projekt beerdigte.

  • 2017 trat dann das Unternehmen Vermcon auf den Plan, um den unansehnlichen Schandfleck am Schemm zu beseitigen. In dem Gebäudekomplex samt Tiefgarage sollte hochwertiger, innenstadtnaher Wohnraum in Kombination mit Arztpraxen und Pflegedienst entstehen. Noch im Frühjahr 2019 stand dieses Bauvorhaben auf dem Plan. Dann meldete sich das Unternehmen nicht mehr bei der Stadtverwaltung und meldete im Herbst Insolvenz an. Die Stadtplaner im Dattelner Rathaus standen wieder bei Null.

aus: Dattelner Morgenpost am 28.09.2020

 

Ein Blick ins Archiv:


 

Stillstand statt Baukran

Lesen Sie dazu den Bericht in der Dattelner Morgenpost vom 28.09.2020

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Diskussionsrunde zur Innenstadtentwicklung

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